(L) Wadenbeisser - Stümper 1:4

#1 von Jan (Stuemper) , 16.11.2015 09:45

Nachdem die Bremer Löwen zum zweiten Mal abgesagt hatten und auch den Wadenbeissern der Gegner aus dem Ring sprang, kam es kurzfristig und unerwartet doch noch zum Klassiker Wadenbeisser - Stümper in dieser Wildligasaison.

Unerwartet war auch die Zusammenstellung der Wadenbeissertruppe, bei der sich um vier ältere Herren - von denen noch zweieinhalb als altbekannte Grün-Schwarze auzumachen waren - ein auffällig verjüngter Spielerkreis formierte. So waren es denn auch die Wadenbeisser die sich auf der durchweichten Schlacke von Osterholz-Tenever zunächst die besseren Chancen erarbeiteten und in Führung gingen. Ausgerechnet durch Halbstümper Ralf, der eine Bogenlampe über Maik hob und frech jubelnd davonzog. Nach zwei zweifelhaft als Abseits gemeldeten Stümpertoren konnte Igor glücklicherweise noch vor der Halbzeit unumstitten ins Eck einschieben, nachdem er wieder mal einige Gegenspieler, sich selbst und den Ball umdribbelt hatte. 1:1 zur Halbzeit.

Der Dauerregen machte auch die zweite Halbzeit zu einer echten Wildliga-Wasser-Schlamm-Schlacht die einigen Spielern sichtliches Vergnügen bereitete, obwohl in manchen Bereichen der Ball kaum drei Meter durch die Pfützen voranzutreiben war. Mehr so ein Spiel der alten Stümperherren, die trotz einiger Luftlöcher auch viele Bälle trafen und sich hinten stets zu helfen wussten, da Thomas und Balazs formidabel die Bälle abliefen. Auch die Schulze Inc. Corp. + Aushilfslachs konnten die Aussenbahnen im Griff halten, wofür sich die Defensive auch ausgiebig nach Spiel selbst feierte. Lorenz, dieses Mal als Sechser - man musste sich an sein ungewohnt häufiges Auftauchen vorm gegnerischen Tor gewöhnen -, krönte einen seiner Ausflüge aus der zweiten Reihe mit Aussenrist an den Innenpfosten - erlösend - zum 2:1. Die bereits in der ersten Halbzeit an Konstanz verlierenden Dribbelkünstler von Wadenbeisser machten nun auf und ließen Igor noch ein weiteres Ding einschenken. Abschließend konnte Niki mit Distanzschuss zum 4:1 vollenden.

Wieder mal ein richtig gutes Wildligaspiel! Der Untergrund passte besser zu den Stümpern, die aber unabhängig von den Platzverhältnissen eine richtig starke Teamleistung boten, bei der keiner hervorzuheben war. Die Vorerwähnung der Abwehr war mehr der dritten Halbzeit geschuldet, als man sich - wie bereits erwähnt - in der italo-deutschen Bauerndiele des Schevemoorer Vereinsheims geradezu rüpelhaft laut selbst feierte.

Vielen Dank an die Wadenbeisser! Einerseits, angesichts der Spielausfälle, doch noch mal über den eigenen Schatten gesprungen zu sein, und ausserdem für ein prima Wildligaspiel! Gute Truppe, viel Potential!

Jan (Stuemper)  
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