1.Liga Vibrator - Stümper 4:2 (2:0)

#1 von Sisiphos , 19.06.2012 17:08

Das ewige Duell der Wilden Liga. Im 19ten Jahr des Spielbetriebs begegnet man sich, wie meistens, auf Augenhöhe.
Bei Vibrator gehört diesmal lediglich der Spielertrainer zu den Männern der ersten Stunde. Stümper bietet mit Jens und Manni zumindest zwei ganz alte Recken auf.
Ansonsten haben sich die Kader über die Jahre naturgemäß verändert. Stümper hat, neben einer guten Handvoll aus der Konkursmasse des Ex-Meisters Florasia, diesmal auch drei ganz neue Gesichter aufgeboten. Auf Seiten der Blauen trägt sich Julian bei seinem zweiten Einsatz erneut doppelt in die Torschützenliste ein.
Bei seinem ebenfalls erst zweiten Auftritt erzielt Neuzugang Hulle mit dem allerersten Angriff direkt den Führungstreffer für Vibrator, und gibt im weiteren Spielverlauf einen pass- und stellungssicheren, lauf- und zweikampfstarken 6er.
Nach dem Blitzstart entwickelt sich ein irgendwie typisches Vibrator/Stümper Spiel. Die Qualität der Einzelspieler ist ähnlich. An allen Ecken und Enden der Spielfläche beharkt man sich im Großen und Ganzen sehr fair auf ausgeglichenem Niveau. Besonders im Mittelfeld sind die Räume eng, so daß ein geordneter Spielaufbau beiden Teams sehr schwer fällt. Nach ca. einer halben Stunde kann Vibrator eine der nicht allzu zahlreichen Torchancen nutzen. Julian läßt den Ball vom 16er ins rechte Eck kullern, während Teilzeittorwart Manni aus der linken Hälfte des Gehäuses nur noch zusehen kann.
Mit der 0:2 Hypothek, dafür mit Rückenwind darf Stümper in die zweite Halbzeit starten. Und richtig: Das Geschehen verlagert sich zunehmend in die Hälfte der Moskowiter, die sich ihrerseits zu viele einfache Ballverluste im Aufbau leisten. Man hält dem Druck zwar einigermaßen souverän stand, aber die Scharmützel im Mittelfeld rücken näher an den eigenen Strafraum. Und dann ist es doch passiert: Der verdiente Anschlußtreffer nach einer der sich langsam häufenden Strafraumszenen für Stümper.
Doch Vibrator gelingt schon bald die Herstellung des alten Status Quo (Torschütze und Tathergang sind leider nicht mehr im Bildbearbeitungsspeicher vorrätig). In der Folge kann man gegen die gelockerte Defensive der Stümper mehrfach den Sack zu machen, und wird prompt durch den erneuten Anschlußtreffer durch den unvermeidlichen Manni bestraft.
Zumindest gefühlt hat der ornithophile Mittfünfziger in den letzten hundert Jahren in jedem, aber auch wirklich jedem Spiel dieser beiden Kontrahenten mindestens einmal eingenetzt.
So darf auf Seiten der Vodkafreunde noch einmal zehn Minuten gezittert werden, ehe Julian die letzte Aktion des Spiels mit einem einsamen Spaziergang auf das verwaiste Stümpertor vollendet. Der Gegner spricht danach von einem verdienten Vibratorsieg - na gut, dann war man vielleicht doch den entscheidenden Tick besser. Wie eigentlich auch schon in der Vorwoche...

Vibrator:
.............................Boris..................................
Markus..........Tobi K..........Mark............Karsten
.............................Hulle................................
Ole..............Tobi H........................................
...................................Björn.................Götz
..........................Julian................................


Außerdem:
Moritz, LV
Paul, ZM
Mofa, RM, OM
Katze, Mister Polyvalent Tausendsassa Überall

Tore:
1:0 Hulle (erster Angriff, frei vom Elfmeterpunkt)
2:0 Julian (vom Strafraum ins rechte Eck gerollt)
2:1
3:1
3:2 der unvermeidliche Manni
4:2 Julian (93.) letzte Aktion, 60 Metzer ganz alleine

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1. Liga Vibrator - Pharaonen 5:5 (3:2)

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